Markus von der Gathen

Historiker - Theologe - Erziehungswissenschaftler
Numismatiker - Teilzeitpoet - Premierengast

Jugendliebe


Wie ein Kranich der Kälte entflieht,  

weil es magisch ihn nach Süden zieht,

zieht es mich beständig zu dir hin,  

gehst mir seit Jahren nicht aus dem Sinn.  

 

Ein Duft, der die Nase umschmeichelt.  

Lachen im Wind die Seele streichelt.  

Denk an die Träume, die wir hatten;  

Paradies ohne Schlangenschatten.  

 

Wie mag es dir wohl ergangen sein,  

seit unserem letzten Stelldichein?  

Hast du Kinder oder hast du nicht?  

Bedrückt dich des Alltags Last und Pflicht?  

 

Dies würde ich dich so gern fragen,  

vielleicht auch eine Freundschaft wagen.  

Doch bist du mir schon lang verloren,  

das Schicksal hat sich wohl verschworen.  

 

Noch immer denk ich an dich zurück,  

du warst meiner Jugend ganzes Glück...